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Automatisierung von Stauschützen

Im Rahmen des Hochwasserschutzes und der Entwässerung von Oberflächen dienen Staubauwerke zur Regulierung des Wasserstandes in Flüssen, Bächen und Gräben. Um dies zu gewährleisten ist eine genaue und den Abflußverhältnissen angepasste Einstellung der Verschlußorgane (Stauschütze, Klappen oder Wehre) erforderlich.
Während man früher und bei kleineren Bauwerken auch noch heute, die Verschlüsse nach Bedarf von Hand bedient hat, werden zur zeitunabhängigen, optimalen und sicheren Bedienung, die Staubauwerke mit elektrischen Antrieben ausgerüstet und der Betrieb automatisiert.

Die Automatisierung wird so realisiert, dass über oberstromseitig angebrachte Pegel der aktuelle Wasserspiegel gemessen und mit dem im Regler hinterlegten Sollwert verglichen wird.

Bei einem Regenereignis erfaßt das Füllstandsmeßgerät den veränderten Wasserspiegel und meldet dies an den Regler. Weicht nun der gemessene Wert vom Sollwert mehr als 1 cm ab, wird das Stauschütz mit Hilfe des Elektroantriebes um dieselbe Wegstrecke nach unten gefahren. Nach einer frei parametrierbaren Zeiteinheit, (z.B. 1 min.) wird der Füllstand erneut abgefragt und überprüft, ob der Sollwert bereits erreicht oder gar unterschritten ist. Ist er erreicht oder unterschritten, wird das Schütz entsprechend nach oben in die Ausgangsstellung gefahren. Ist der Sollwert noch nicht erreicht oder ist der Füllstand noch mehr angestiegen, wird das Stauschütz noch weiter nach unten gefahren.

Mit Hilfe des Pegels für die Unterwasserstandsmessungen kann aufgrund von Analogieschlüssen die Plausibilität überprüft werden.
Volle Effizienz kann das System dann zeigen, wenn die Daten über Fernübertragung an eine zentrale Leitstelle übermittelt werden. Störmeldungen können dort direkt auflaufen und die Beseitigung veranlaßt werden. Dieses System kann dahingehend optimiert werden, dass ein Gesamtkonzept zur Bewirtschaftung der angeschlossenen Wettern realisiert wird. Mit Hilfe dieses Konzeptes kann dann sichergestellt werden, dass alle Gräben regelmäßig mit frischem Wasser gespült werden. Besondere Bedeutung hat dieses System im Hochwasserfall, da alle Daten online sofort verfügbar sind, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. An einem örtlichen Schaltschrank erfolgt die Bedienung mit Schaltern und Tastern, aufgebaut mit einer Symbolik gemäß dem beistehenden Bild. Die Anzeigen werden durch Tasterbetätigung aktiviert und gehen nach einer einstellbaren Zeit selbsttätig wieder aus.

Heinrich - Beratende Ingenieure in Hamburg, Waiblingen, Freiberg (Sachsen) und auf Zypern